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Windows

Windows 11 24H2 im Test: Was das große Update wirklich bringt

Über 150 Änderungen, neues KI-Feature Recall, überarbeitetes Startmenü. Drei Wochen Test auf verschiedener Hardware – inklusive der Überraschungen beim Upgrade.

18. April 2025 8 Min. Lesezeit Maxopy

Was neu ist – die wichtigsten Punkte

Das 24H2-Update ist das größte Funktions-Update seit dem Start von Windows 11. Die wichtigsten Verbesserungen im Überblick:

Windows Recall – das umstrittene KI-Feature

Recall macht regelmäßig Screenshots des Bildschirminhalts und macht alles per KI lokal durchsuchbar. Technisch faszinierend – auf Copilot+-PCs (mit NPU) verfügbar. Nach massiver Kritik von Datenschützern weltweit ist es standardmäßig deaktiviert.

Für den Unternehmenseinsatz in Deutschland und der EU gilt besondere Vorsicht: Recall speichert potenziell Passwörter, Bankinformationen und vertrauliche Dokumente in einer lokalen Datenbank. Details dazu im separaten Artikel über Windows Recall.

Probleme beim Upgrade – Erfahrungen aus dem Test

Auf drei von sieben Testgeräten gab es nach dem Update Treiberprobleme. Betroffen waren ältere Audio- und Grafikkartentreiber. Auf einem Gerät mit älterer NVIDIA-Karte kam es zu Anzeigefehlern, die erst nach manuellem Treiber-Rollback behoben waren.

Empfehlung vor dem Upgrade: Alle Treiber aktualisieren, Systemwiederherstellungspunkt anlegen, wichtige Daten sichern.

Für Unternehmensumgebungen: Nicht sofort auf allen Geräten updaten. Erst einen Testroll-out auf 2–3 repräsentativen Geräten durchführen, 1–2 Wochen beobachten, dann breit ausrollen. Das spart Stress.

Fazit

24H2 ist ein solides Update, das sich im Alltag positiv bemerkbar macht – vor allem auf Laptops. Die Recall-Kontroverse sollte niemanden vom Update abhalten; das Feature bleibt standardmäßig aus. Für Privatnutzer: empfehlenswert. Für Unternehmen: mit kurzem Testlauf und Backup-Plan.

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