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Microsoft 365

Microsoft Teams 2.0: Endlich schnell – aber nicht ohne Haken

Das komplett neu geschriebene Teams ist spürbar flotter. Drei Wochen Praxiseinsatz zeigen: einige Features fehlen noch, andere verhalten sich anders als erwartet.

5. Mai 2025 6 Min. Lesezeit Maxopy

Was sich wirklich verbessert hat

Microsoft hat Teams komplett neu in React Native geschrieben – weg von der trägen Electron-Basis. Das Ergebnis ist spürbar: Der Start dauert auf einem normalen Business-Laptop statt 15–20 Sekunden nur noch 3–5 Sekunden. Meetings öffnen schneller, der RAM-Verbrauch ist von teils 700 MB auf rund 200–300 MB gesunken.

Im Drei-Wochen-Test war der Unterschied im Alltag merklich. Besonders auf älteren Business-Laptops mit 8 GB RAM läuft Teams 2.0 deutlich stabiler – kein Einfrieren mehr beim Wechsel zwischen Kanälen und Chats.

Was noch fehlt oder anders läuft

Das Update ist kein perfekter 1:1-Ersatz. Einige Punkte, die im Test aufgefallen sind:

Migration: Update oder warten?

Für Neuinstallationen und frische Teams-Umgebungen: direkt Teams 2.0 nehmen. Kein Grund, auf die alte Version zu warten. Für bestehende Umgebungen mit vielen Drittanbieter-Apps: erst prüfen, ob die genutzten Apps kompatibel sind.

Microsoft rollt das Update ohnehin automatisch aus – ab einem bestimmten Datum gibt es keine Wahl mehr. Besser, man kennt die Änderungen vorher.

Tipp: Über Einstellungen → Über Teams siehst du, welche Version läuft. Versionsnummern 2.x und kleiner sind die alte Electron-Version. 23.x oder höher ist Teams 2.0.

Fazit

Teams 2.0 ist ein echtes Upgrade – das erste seit Jahren, das sich im Alltag wirklich bemerkbar macht. Die fehlenden Features sind Schönheitsfehler, die Microsoft mit monatlichen Updates nachliefert. Wer Teams aus Geschwindigkeitsgründen gemieden hat: noch einmal ausprobieren.

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