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Microsoft 365

OneDrive vs. SharePoint: Wann was benutzt werden sollte

Viele Unternehmen speichern alles in OneDrive und wundern sich dann über Chaos beim Teamzugriff. Die Logik dahinter ist simpel – wenn man sie einmal kennt.

7. April 2025 5 Min. Lesezeit Maxopy

Die Grundregel in einem Satz

OneDrive = persönliche Dateien. SharePoint = Team-Dateien. Das klingt trivial, wird aber in der Praxis ständig vermischt – mit dem Ergebnis, dass Kollegen keinen Zugriff auf Dateien bekommen, oder schlimmer: Dateien beim Austritt eines Mitarbeiters verschwinden.

OneDrive – wofür es wirklich gedacht ist

OneDrive ist der persönliche Cloud-Speicher jedes Nutzers. Dateien dort gehören zum Account der Person – nicht zum Unternehmen. Was das in der Praxis bedeutet:

Sinnvoll für: eigene Entwürfe, persönliche Notizen, Dateien die du vorübergehend mit einzelnen Personen teilst.

SharePoint – wofür Teams-Dateien gehören

SharePoint-Bibliotheken gehören der Organisation, nicht einzelnen Personen. Wenn ein Mitarbeiter geht, bleiben die Dateien. Zugriff wird über Berechtigungen gesteuert, nicht über persönliche Konten.

Wichtig zu wissen: Microsoft Teams speichert Kanal-Dateien automatisch in SharePoint – das passiert im Hintergrund, ohne dass man es konfigurieren muss. Wer Teams nutzt, nutzt bereits SharePoint.

Die häufigsten Fehler

Teams-Ordner in OneDrive statt in SharePoint ablegen, weil „OneDrive kenne ich schon". Projektdateien über persönliche Freigabe-Links teilen statt über SharePoint-Berechtigungen. Onboarding neuer Mitarbeiter scheitert, weil alle Dateien an einem persönlichen Account hängen.

Faustregel: Wenn mehr als eine Person regelmäßig auf eine Datei zugreift → SharePoint. Wenn es nur deine eigene Arbeitsdatei ist → OneDrive. Im Zweifel: SharePoint ist immer die sicherere Wahl für Unternehmensdaten.

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